Arbeitskreis Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AK UGRdL)

Aktuelles

Die Tabellen in der Rubrik „Länderergebnisse“ wurden am 6. Mai 2014 aktualisiert und entsprechen jetzt dem Berechnungsstand Frühjahr 2014 des AK UGRdL.

Ziele

Die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen der Länder (UGRdL) dokumentieren auf Länderebene, inwieweit die Natur durch die Wirtschaft und die privaten Haushalte verbraucht, entwertet oder zerstört wird. Die Inanspruchnahme der Umwelt wird beispielsweise an den Bereichen Energie-, Flächen-, Rohstoff- und Wasserverbrauch, Abfallentsorgung oder Luftemissionen abgebildet. Auch Maßnahmen, die zum Schutz des Naturzustands ergriffen werden, fließen in die Betrachtungen ein.

Bedeutung

Durch die Darstellung und Analyse der Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, privaten Haushalten und Umwelt bilden die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen neben den traditionellen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechungen (VGR) eine weitere zentrale statistische Grundlage für wirtschaftliche und politische Entscheidungen. In Ergänzung zu den VGR wird der „Produktionsfaktor Umwelt“ quantifiziert und mit ökonomischen Größen in Beziehung gesetzt. Diese Informationen liefern auch einen wichtigen Beitrag zum aktuellen Thema Nachhaltigkeit.

Organisation

Alle Statistischen Ämter der Länder sind Mitglieder des Arbeitskreises UGRdL. Außerdem wirkt das Statistische Bundesamt beratend mit und die Länderinitiative Kernindikatoren (LIKI) nimmt als ständiger Gast an den Sitzungen teil. Eine wichtige Aufgabe des Arbeitskreises ist beispielsweise die Abstimmung der Berechnungsmethoden, um eine bundesweite Vergleichbarkeit der regionalen Ergebnisse zu garantieren.

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Aktualisierung der Ergebnisse

Die Ergebnisse der UGRdL werden halbjährlich – jeweils im Frühjahr und Herbst – aktualisiert.

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