Arbeitskreis Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AK UGRdL)

Aktuelles

5. Kongress zu den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen der Länder
am Dienstag, 21. Juni 2016 in Düsseldorf, IT.NRW, Mauerstraße 51

Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft – den Kreis schließen

Ressourcen schonend und effizient einzusetzen ist Grundvoraussetzung für einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit der Umwelt. Dies bedeutet, unseren Verbrauch an Rohstoffen und Energie zu reduzieren und zu optimieren sowie kein Potenzial ungenutzt zu lassen.

Ein starkes Signal in diese Richtung wurde im letzten Dezember von der Europäischen Kommission gegeben: Die Verabschiedung des neuen Aktionsplans für die Kreislaufwirtschaft. Die hier festgelegten ambitionierten Zielvorgaben zur Abfallreduzierung und -wiederverwertung sowie die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen eine „nachhaltige, CO2-arme, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wirtschaft“ fördern.

Der AK UGRdL bietet Ihnen mit seinem 5. Kongress die Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen und die Möglichkeiten der dazugehörigen Berichterstattung zu informieren und am Expertenaustausch teilzunehmen.

Ausführliche Informationen zum Kongressablauf und zur Anmeldung finden Sie hier.
 

Aktualisierung der Internettabellen in der Rubrik „Länderergebnisse“

Die Tabellen und Grafiken in der Rubrik „Länderergebnisse“ wurden am 10. Mai 2016 aktualisiert und entsprechen jetzt dem Berechnungsstand Frühjahr 2016 des AK UGRdL.

Ziele

Die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen der Länder (UGRdL) dokumentieren auf Länderebene, inwieweit die Natur durch die Wirtschaft und die privaten Haushalte verbraucht, entwertet oder zerstört wird. Die Inanspruchnahme der Umwelt wird beispielsweise an den Bereichen Energie-, Flächen-, Rohstoff- und Wasserverbrauch, Abfallentsorgung oder Luftemissionen abgebildet. Auch Maßnahmen, die zum Schutz des Naturzustands ergriffen werden, fließen in die Betrachtungen ein.

Bedeutung

Durch die Darstellung und Analyse der Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, privaten Haushalten und Umwelt bilden die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen neben den traditionellen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechungen (VGR) eine weitere zentrale statistische Grundlage für wirtschaftliche und politische Entscheidungen. In Ergänzung zu den VGR wird der „Produktionsfaktor Umwelt“ quantifiziert und mit ökonomischen Größen in Beziehung gesetzt. Diese Informationen liefern auch einen wichtigen Beitrag zum aktuellen Thema Nachhaltigkeit.

Organisation

Alle Statistischen Ämter der Länder sind Mitglieder des Arbeitskreises UGRdL. Außerdem wirkt das Statistische Bundesamt beratend mit und die Länderinitiative Kernindikatoren (LIKI) nimmt als ständiger Gast an den Sitzungen teil. Eine wichtige Aufgabe des Arbeitskreises ist beispielsweise die Abstimmung der Berechnungsmethoden, um eine bundesweite Vergleichbarkeit der regionalen Ergebnisse zu garantieren.

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Aktualisierung der Ergebnisse

Die Ergebnisse der UGRdL werden halbjährlich – jeweils im Frühjahr und Herbst – aktualisiert.

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