Arbeitskreis Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AK UGRdL)

Aktuelles

Aktualisierung der Länderergebnisse

Die Tabellen in der Rubrik „Länderergebnisse“ wurden aktualisiert und entsprechen jetzt dem Berechnungsstand Frühjahr 2010 des AK UGRdL. Die fünfte Gemeinschaftsveröffentlichung der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen der Länder erschien im Oktober 2009 mit dem Thema „Private Haushalte – Ökonomie – Ökologie“. Sie kann hier kostenlos abgerufen werden.

Neuer Name: Arbeitskreis Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder

Nachdem sich mittlerweile alle Statistischen Ämter der Länder an der Arbeitgruppe Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AG UGRdL) beteiligen, haben die Leiter und Leiterinnen der Statistischen Ämter der Länder beschlossen, die Arbeitsgruppe UGRdL in einen Arbeitskreis UGRdL (AK UGRdL) umzuwandeln. Damit wird einerseits die wichtige statistische Aufgabe „Bereitstellung einer Datengrundlage aus der amtlichen Statistik für umweltpolitische Diskussionen und Entscheidungen“ hervorgehoben und andererseits werden die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen in ihrer Bedeutung den beiden anderen statistischen Aufgabengebieten „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ und „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ gleich gestellt. Der AK UGRdL gibt sich eine Geschäftsordnung, die voraussichtlich zum 1. Juli 2010 in Kraft treten wird.

Auf der 2. Sitzung des AK UGRdL am 10./11. März 2010 in Hannover standen die Themen „Verkehr und Umwelt“, „Umweltindikatoren“ sowie die Zusammenarbeit mit der Länderinitiative Kernindikatoren (LIKI) im Vordergrund. Die LIKI – ein Gremium der Umweltämter der Länder – ist Gastmitglied im Arbeitskreis. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, mit Sitz in Hannover, informierte in einem Gastvortrag über „Energierohstoffe im 21. Jahrhundert“.

Ziele

Die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen der Länder (UGRdL) dokumentieren auf Länderebene, inwieweit die Natur durch die Wirtschaft und die privaten Haushalte verbraucht, entwertet oder zerstört wird. Die Inanspruchnahme der Umwelt wird beispielsweise an den Bereichen Energie-, Flächen-, Rohstoff- und Wasserverbrauch, Abfallentsorgung oder Luftemissionen abgebildet. Auch Maßnahmen, die zum Schutz des Naturzustands ergriffen werden, fließen in die Betrachtungen ein.

Bedeutung

Durch die Darstellung und Analyse der Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, privaten Haushalten und Umwelt bilden die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen neben den traditionellen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechungen (VGR) eine weitere zentrale statistische Grundlage für wirtschaftliche und politische Entscheidungen. In Ergänzung zu den VGR wird der „Produktionsfaktor Umwelt“ quantifiziert und mit ökonomischen Größen in Beziehung gesetzt. Diese Informationen liefern auch einen wichtigen Beitrag zum aktuellen Thema Nachhaltigkeit.

Organisation

Alle Statistischen Ämter der Länder sind Mitglieder des Arbeitskreises UGRdL. Außerdem wirkt das Statistische Bundesamt beratend mit. Eine wichtige Aufgabe des Arbeitskreises ist beispielsweise die Abstimmung der Berechnungsmethoden, um eine bundesweite Vergleichbarkeit der regionalen Ergebnisse zu garantieren.

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Aktualisierung der Ergebnisse

Die Ergebnisse der UGRdL werden halbjährlich – jeweils im Frühjahr und Herbst – aktualisiert.

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